

Schmerzen und Bewegungsseinschränkungen an Wirbelsäule und Extremitäten haben oft Begleitsymptome:
Nackenschmerzen, Schwindel, Seh- und Hörstörungen, Schmerzen und Engegefühle im Hals und sogar Schluck- und Stimmstörungen können durch Funktionsstörungen am Haltungs- und Bewegungssystem ausgelöst werden.
Der Begriff „Manuelle Medizin” subsummiert verschiedene Behandlungstechniken, die an den muskulären und gelenkigen Störungen ansetzen und mit ihnen auch die Folgesymptome lindern oder beseitigen.
Der Behandlung geht immer die Diagnostik voraus: Ort, Ausmaß und Ursache der Funktionsstörung stellt der Arzt mit einer gründlichen manualmedizinischen Untersuchung fest. Gegebenenfalls zieht er außerdem bildgebende Verfahren hinzu.
Ziel der dann folgenden manuellen Behandlung ist die Entspannung der betroffenen Muskulatur durch Massagen und punktuelle Stimulation. Wiederholte Be- und Entlastung der betroffenen Muskeln oder Gelenke führt zur Vergrößerung des vom Schmerz eingeschränkten Bewegungsraumes und zu mehr Beweglichkeit.
Auch wenn die manuelle Medizin in der Regel ohne Medikamente auskommt, hat der Arzt die zusätzliche Möglichkeit, durch therapeutische Lokalanästhesie (TLA) schnelle Schmerzlinderung zu erreichen.