Im Folgenden haben wir Ihnen die Fragen aufgelistet, die unsere Patientinnen und Patienten besonders häufig stellen: Ein Mausklick führt Sie zu den Antworten.
Wie wird abgerechnet?
Unsere Leistungen werden nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) privat bzw. an private Kassen abgerechnet. Im Erstgespräch werden wir Sie selbstverständlich über die erwartbaren Kosten informieren.
Welche Unterlagen muss ich mitbringen?
Damit wir uns bei der Anamnese ein exaktes Bild machen können, bringen Sie bitte zur Erstuntersuchung die erreichbaren orthopädische Befunde und Röntgenaufnahmen mit. Letztere sind besonders deshalb wichtig, damit Sie nicht erneut geröntgt werden müssen, denn jede zusätzliche Aufnahme erhöht unnötig Ihre Strahlenbelastung. Sie können diese Unterlagen jederzeit bei Ihrem Arzt abfordern.
Wird hier nur die Triggerpunkttherapie praktiziert?
Nein, Dr. Müller-Ehrenberg verfügt über eine klassisch-orthopädische Facharztausbildung inklusive der orthopädischen Chirurgie. Insofern ist er bei sämtlichen orthopädischen Krankheitsbilder Ihr medizinischer Ansprechpartner – von der Fußeinlagen-Versorgung bis zum Schiefhals: Allerdings weiss er aufgrund der jahrelangen Auseinandersetzung mit muskulo-skelettalen Therapieformen sehr genau einzuordnen, wann invasive oder gar chirurgische Behandlungsformen vermeidbar sind.
Wo sind Triggerpunkte?
Triggerpunkte haben keinen standardisierbaren „Stammplatz”, vielmehr handelt es sich um lokale, oftmals bindegewebig veränderte Verhärtungen in Muskelsträngen. Diese Stellen sind klar begrenzt, aber nur die erfahrene Untersucherhand kann die Triggerpunkte exakt lokalisieren: Diese genaue Identifikation ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung.
Wer führt die Therapien durch?
Die Therapien im Rahmen der Triggerpunkt-Behandlung führt Dr. Müller-Ehrenberg selbst durch, denn die ärztliche Behandlung und Betreuung steht im Vordergrund unserer Praxisphilosophie. Dr. Müller-Ehrenberg verfügt über die entsprechenden Zusatzausbildungen und modernen Geräte. Das BioFeedback (z.B. zur Behandlung von Migräne und Spannungskopfschmerz sowie bestimmten Rückenschmerzbildern) wird begleitet von Dott. Dipl.-Psych. Silvana Müller-Ehrenberg.
Wird in der Praxis auch geröntgt?
Nein, wir haben keine Röntgen-Geräte in der Praxis: Bringen Sie deshalb vorliegende Röntgenbilder, soweit erreichbar, bitte mit. Bei der Triggerpunkt-Lokalisierung ist die gründliche manuelle Untersuchung aufschlussreicher als jedes bildgebende Verfahren. Sofern erforderlich können wir umgehend einen Röntgentermin für Sie veranlassen.
Muss ich mich auf lange Wartezeiten einrichten?
Nein, in aller Regel müssen Sie überhaupt nicht warten: Wir treffen exakte Terminabsprachen, damit wir uns bei jedem Patienten intensiv um die Behandlung kümmern können. Bitte rufen Sie uns deshalb vor Ihrem Besuch an; wir möchten uns Zeit für Sie nehmen können.
Welche Kosten entstehen für das Erstgespräch?
Der Ersttermin mit gründlicher Untersuchung, Arztgespräch und anschließender Therapieempfehlung wird nach GOÄ mit ca. 65 EUR berechnet.
Sind auch diagnostizierte Bandscheibenschäden, Arthrosen etc. mit dem Triggerpunkt-Ansatz therapierbar?
Die Defekte selbst nicht – die aus ihnen resultierenden, oft chronischen Schmerzen sprechen jedoch hervorragend auf die Techniken der Triggerpunkttherapie an. Da letztlich alle orthopädischen Krankheitsbilder mit muskulären Veränderungen einhergehen, liegt es nahe, die Schmerzen auch über die Muskulatur zu behandeln. Über die Funktionsverbesserung kann auch eine Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit und somit ein Schmerzrückgang erzielt werden.
Ich bin Schmerzpatient – kann mir die Triggerpunkttherapie helfen?
Ja, die Triggerpunkttherapie kann helfen; gerade in der Schmerztherapie hat sie sich als nicht-medikamentöses, unblutiges Verfahren zur Behandlung akuter und chronischer Schmerzzustände bewährt.
Ist die Triggerpunkttherapie auch bei sportmedizinischen Fällen geeignet?
Ja, in der Sportmedizin geht der Beginn von Schmerzen meist von der Muskulatur aus; zu strukturellen Veränderungen der Gelenke kommt es in der Regel erst viel später. Vielfach führen alte Sportverletzungen oder die hohen Belastungen, wie sie beim Leistungssport punktuell auf die Muskulatur einwirken, zur Entstehung von Triggerpunkten mit immer wiederkehrenden Schmerzmustern. Die Triggerpunkttherapie kann helfen, diese nachhaltig aufzulösen und die Schmerzen zu beseitigen. Dabei profitiert auch die Gelenkbeweglichkeit von der so verbesserten Funktion der Muskulatur.