Häufige Fragen (FAQs)

Ja, gerade in der Sportmedizin geht der Beginn von Schmerzen meist von Überlastung oder Störungen der myofaszialen Strukturen (Muskel und Faszie) aus; zu strukturellen Veränderungen der Gelenke kommt es in der Regel erst viel später. Vielfach führen alte Sportverletzungen oder die hohen Belastungen, wie sie beim Leistungssport auf die Muskulatur einwirken, zur Entstehung von Triggerpunkten mit immer wiederkehrenden Schmerzmustern. Die myofasziale Triggerpunkttherapie kann helfen, diese nachhaltig aufzulösen und die Schmerzen zu beseitigen. Dabei profitiert auch die Gelenkbeweglichkeit von der so verbesserten Funktion der Muskulatur. Besonders bedeutend für den Sportler ist dann auch die verbesserte Kraftentwicklung, durch die Beseitigung der Störung in der „neuromyofaszialen“ Kette.

Ja, die Triggerpunkttherapie kann helfen; gerade in der Schmerztherapie hat sie sich als nicht-medikamentöses, unblutiges Verfahren zur Behandlung akuter und chronischer Schmerzzustände bewährt.

Die Defekte selbst nicht – die aus ihnen resultierenden, oft chronischen Schmerzen sprechen jedoch hervorragend auf die Techniken der Triggerpunkttherapie an. Da letztlich alle orthopädischen Krankheitsbilder mit muskulären und faszialen Veränderungen einhergehen, liegt es nahe, die Schmerzen auch über die Muskulatur u d Faszien zu behandeln. Über die Funktionsverbesserung kann auch eine Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit und somit ein Schmerzrückgang erzielt werden.

Der Ersttermin mit gründlicher Untersuchung, Arztgespräch und anschließender Therapieempfehlung wird nach GOÄ mit ca. 65 EUR berechnet.

Nein, in aller Regel müssen Sie überhaupt nicht warten: Wir treffen exakte Terminabsprachen, damit wir uns bei jedem Patienten intensiv um die Behandlung kümmern können. Bitte rufen Sie uns deshalb vor Ihrem Besuch an; wir möchten uns Zeit für Sie nehmen können.

Nein, wir haben keine Röntgen-Geräte in der Praxis: Bringen Sie vorliegende Röntgenbilder bitte mit. Auch nach wissenschaftlichen Erkenntnissen ist die gründliche manuelle Untersuchung aufschlussreicher als jedes bildgebende Verfahren. Die meisten Beschwerden der Patienten lassen sich durch eine körperliche Untersuchung, die auch Muskeln und Faszien mituntersucht, gut erklären und diagnostizieren. Eine gute und sichere bildgebende Diagnostik kann mit der strahlungsfreien Ultraschalluntersuchung (Sonografie), bei der gut die Muskeln und Faszien sowie Gelenke dargestellt werden können, in der Praxis jederzeit durchgeführt werden. Sofern erforderlich können wir umgehend einen Röntgentermin in einer der umliegenden Praxen für Sie veranlassen.

Die Therapien im Rahmen der Triggerpunkt-Behandlung führt Dr. Müller-Ehrenberg selbst durch, denn die ärztliche Behandlung und Betreuung steht im Vordergrund unserer Praxisphilosophie. Dr. Müller-Ehrenberg verfügt über die entsprechenden Zusatzausbildungen und modernen Geräte. Das BioFeedback (z.B. zur Behandlung von Migräne und Spannungskopfschmerz sowie bestimmten Rückenschmerzbildern) wird begleitet von Dott. Dipl.-Psych. Silvana Müller-Ehrenberg.

Triggerpunkte haben keinen standardisierbaren „Stammplatz”, vielmehr handelt es sich um lokale, oftmals bindegewebig veränderte Verhärtungen in Muskelsträngen. Diese Stellen sind klar begrenzt, aber nur die erfahrene Untersucherhand kann die Triggerpunkte exakt lokalisieren: Diese genaue Identifikation ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung.

Der Mensch besteht zu ca. 40% aus Muskeln. Umgeben von einem dünnen Netz aus Muskelhaut, der Faszie, stützen sie das Skelett: Muskeln und Muskelhaut gemeinsam bilden einen Teil der sogenannten myofaszialen Strukturen, die Bewegung erst möglich machen. Die gesunde Muskulatur kontrahiert und entspannt sich wieder. An myofaszialen Triggerpunkten tut sie das nicht mehr. Denn myofasziale Triggerpunkte sind kleine, bindegewebige Verklebungen mit zusätzlichen Verkürzungen in der myofaszialen Struktur. Sie können überall im Bewegungsapparat entstehen.

Mit dem Wort „Trigger“ bezeichnet man eigentlich einen Auslöser, im medizinischen Sinne einen Verursacher von Schmerzen des Bewegungsapparates. Sehr häufig kann man in Muskeln und Faszien, wenn diese Strukturen gründlich mituntersucht werden, diese myofaszialen Triggerpunkte als Schmerzverursacher, die an dem „Schmerzbild“ des Patienten beteiligt sind, diagnostizieren.

Die konstante Verspannung des lokal verkürzten Muskels verlangt nach hoher Energiezufuhr. Diese kann jedoch, gerade aufgrund dieser Verspannung, von den feinen Blutgefäßen nicht ausreichend gedeckt werden. Entsprechend kommt es zu einer Mangelversorgung mit Blut und Nährstoffen, die den Muskel in Aufruhr versetzt – er schmerzt. Bleibt eine solche lokale Verkürzung unbehandelt, verhärten sich Muskulatur und umgebendes Gewebe immer mehr. Der Schmerz strahlt aus und bildet auch neue myofasziale Triggerpunkte. Ein hochkomplexes Schmerzmuster entsteht.

Nein, Dr. Müller-Ehrenberg verfügt über eine klassisch-orthopädische Facharztausbildung inklusive der orthopädischen Chirurgie. Insofern ist er bei sämtlichen orthopädischen Krankheitsbilder Ihr medizinischer Ansprechpartner – von der Fußeinlagen-Versorgung bis zum Schiefhals: Allerdings weiß er aufgrund der jahrelangen Auseinandersetzung mit muskulo-skelettalen Therapieformen sehr genau einzuordnen, wann invasive oder gar chirurgische Behandlungsformen vermeidbar sind.

Damit wir uns bei der Anamnese ein exaktes Bild machen können, bringen Sie bitte zur Erstuntersuchung die erreichbaren orthopädische Befunde und Röntgenaufnahmen mit. Letztere sind besonders deshalb wichtig, damit Sie nicht erneut geröntgt werden müssen, denn jede zusätzliche Aufnahme erhöht unnötig Ihre Strahlenbelastung. Sie können diese Unterlagen jederzeit bei Ihrem Arzt abfordern.

Unsere Leistungen werden nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) privat bzw. an private Kassen abgerechnet. Im Erstgespräch werden wir Sie selbstverständlich über die zu erwartenden Kosten informieren.

Sprechzeiten

Mo, Di u. Do: 8.00 – 13.00 u. 14.30 – 17.00 Uhr
Mi u. Fr: 8.00 – 13.00 Uhr und nach Vereinbarung

Hier finden Sie uns

Orthopädische Privatpraxis
Dr. Hannes Müller-Ehrenberg
Tibusplatz 6
48143 Münster